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SGW will in Bochum etwas probieren

Außenseiter will an seinem Angriffsspiel arbeiten

05.12.2016: 2. Liga Viel Zeit zum Verschnaufen und um an der Taktik zu feilen bleibt den Zweitliga-Wasserballern der SGW SC Rote Erde/SV Brambauer nicht. Nach ihrer 3:9-Niederlage am Wochenende gegen den Düsseldorfer SC müssen sie schon am Mittwoch (20.40 Uhr) beim SV Blau-Weiß Bochum ran – zum dritten Mal in Folge auswärts. Die Partie war eigentlich für den 26. November angesetzt, musste dann aber verlegt werden, weil Bochum im deutschen Pokalwettbewerb Meister Spandau Berlin empfing.

In der Partie gegen den Rekordmeister war Bochum chancenlos. Am Mittwoch gegen die SGW werden die Gastgeber allerdings klarer Favorit sein. „Wir sind sowohl körperlich als auch schwimmerisch unterlegen“, räumt Trainer Björn Blank ein, der seine Mannschaft „ganz klar in der Außenseiterrolle sieht“. Denn die blau-weißen gehören zu den heißen Favoriten für die Teilnahme am Aufstiegsturnier für die 1. Bundesliga. Mit Till Rohe, dem starken Center Raul Diakon und Daniel Grohs haben sie gleich mehrere frühere Erstliga-Topleute in ihren Reihen.

Obwohl die Chancen auf Punkte in Bochum denkbar schlecht stehen, will SGW-Coach Blank „keinen Angsthasen-Wasserball“ von seiner Truppe sehen. Mehr Initiative und mehr Bewegung im Angriff müsse diese zeigen. „Es ist wichtig, dass wir etwas probieren. Wir müssen vorne an unserer Durchschlagskraft arbeiten, wenn wir gegen die schwächeren Teams wichtige Punkte holen wollen“, fordert er.

Sorgen bereitet dem Trainer auch das Überzahlspiel. Aus sechs Möglichkeiten gelang der Startgemeinschaft in Düsseldorf kein einziger Treffer. Zudem funktionierte das Umschaltspiel nicht gewünscht. „Wir kommen nicht schnell genug in den Gegenkonter“, kritisiert Blank, der seine Mannschaft auch bei schnellen Angriffen des Gegners regelmäßig in Schwierigkeiten geraten sah. Anders sei das, wenn es gelinge, diese zu unterbinden. „Wenn sich die Verteidigung sortiert hat, stehen wir hinten eigentlich ganz gut“, so Blank. boh

SGW bleibt auch in Düsseldorf ohne Punkte

Gute Verteidigung - aber wieder zu wenig Torgefahr

03.12.2016: 2. Liga Die Defensive stand auch diesmal lange gut. Und auch auf ihren Schlussmann Felix Bartels konnten sich die Zweitliga-Wasserballer der SGW SC Rote Erde/SV Brambauer wieder verlassen. Dass es auch im zweiten Saisonspiel nicht zu den ersten Punkten reichte, hat einen einfachen Grund: Die Truppe von Trainer Björn Blank machte auch bei der 3:9-Niederlage (0:2,1:1,0:1,2:5) die gleichen Fehler wie im Auftaktspiel bei Aufsteiger Iserlohn, wo die Mannschaft knapp mit 6:7 das Nachsehen gehabt hatte.

"Wir waren wieder viel zu ungefährlich im Angriff", ärgerte sich Blank, der wieder mit ansehen musste, wie sich seine Mannschaft zwar durchaus Chancen erarbeitete, es aber erneut nicht schaffte, diese im Tor des Gegners unterzubringen. Bereits im ersten Viertel brachte die SGW keinen einzigen Treffer zu Stande, und so reichten den Hausherren zwei Treffer, um sich schon ein wenig von der Startgemeinschaft abzusetzen.

Die ließ zwar nicht schocken und bemühte sich nach Kräften die Partie weiter offen zu gestalten. Die Torausbeute blieb jedoch mager. Es war erneut der guten Verteidigungsarbeit zu verdanken, dass die Düsseldorfer beim Halbzeitseitenwechsel nur mit 3:1 vorne lagen.

Ein Punkt wäre zu diesem Zeitpunkt noch in greifbarer Nähe gewesen - wenn es der SGW zumindest gelungen wäre, aus ihren sechs Überzahlspielen in der Begegnung Kapital zu schlagen. Doch das Gegenteil war der Fall. Sie nutzte keine einzige numerische Überlegenheit zu ihren Gunsten. Zwar glückten Rückkehrer Stephan Kersting drei Treffer in der Partie. Er sollte allerdings der einzige bleiben, der sich torgefährlich zeigte. "Wir haben noch einiges an Arbeit vor uns", sagte Trainer Blank, der sich auch "über das schwache Umschaltspiel" ärgerte. Zu selten gelang es seiner Truppe nach Ballgewinnen schnell in den Gegenkonter zu kommen.

Der Düsseldorfer SC machte das besser, vor allem im letzten Abschnitt, der mit 5:2 an die Gastgeber ging. "Da hat uns dann auch einfach die Kraft gefehlt, um noch dagegen zu halten", sagte SGW-Coach Blank, dessen Team schon am Mittwoch beim SV Blau-Weiß Bochum zum dritten Mal in Folge auswärts antreten muss. boh

Rote Erde/Brambauer: Bartels, A. Kersting - Theismann, Teipmann, S. Kersting (3), H. Kohle, Stindt, Berg, Müller, Batt, Schröder, Scherzer, S. Kohle

SGW in Düsseldorf nur Außenseiter

Trainer Blank will trotzem "mutig nach vorne spielen"

01.12.2016: 2. Liga Die erste Chance auf Punkte haben die Zweitliga-Wasserballer der SGW SC Rote Erde/SV Brambauer verpasst. Die Mannschaft von Trainer Björn Blank, die vor der Saison einen substanziellen personellen Aderlass verkraften musste, verlor trotz einer engagierten Leistung mit 6:7 bei Aufsteiger Iserlohn. Am Samstag (17.30 Uhr) muss sein Team erneut auswärts ran. Diesmal allerdings „als ganz klarer Außenseiter“, betont Blank.

Zwar stehen die Rheinländer mit derzeit 1:3 Punkten in der Tabelle nur zwei Plätze über der SGW auf dem letzten Platz. In der vergangenen Saison landete der Düsseldorfer SC jedoch im sicheren Mittelfeld, während Rote Erde/Brambauer nur haarscharf den Abstieg vermied. „Gerade auswärts wird es dort sehr schwer für uns, aber wir müssen es in jedem Fall versuchen“, fordert der Trainer, der „dumme Fehler vermeiden“ will. Gleichwohl müsse seine Truppe auch „mutig nach vorne spielen. Es bringt nichts, wenn wir uns verstecken“.

Beim Auswärtsspiel in Iserlohn konnte sich Blank immerhin auf seine Defensive sowie den stark aufgelegten Torwart Felix Bartels verlassen. Im Angriff lief allerdings viel zu wenig zusammen. „Da hat uns ganz klar die Durchschlagskraft gefehlt. Drei Tore in den ersten drei Vierteln sind einfach viel zu wenig“, kritisierte der Trainer, der gegen Düsseldorf auch auf „eine bessere Chancenauswertung“ hofft.

Die Partie bei den Rheinländern sieht Blank auch als „gute Gelegenheit, um unsere Abstimmung zu verbessern. Da hat einiges noch nicht so gut funktioniert“. Auch beim Überzahlspiel sieht der Coach noch „Luft nach oben“ bei seiner Truppe.

In der Vorsaison hatte die SGW auswärts in Düsseldorf eine deutliche 7:12-Niederlage kassiert. Im letzten Spiel der Saison hatte die Startgemeinschaft allerdings knapp mit 11:10 die Oberhand behalten. boh

Starker Saisonstart für die U-13


Müheloser 25:5-Heimsieg gegen den Hohenlimburger SV

30.11.2016: U-13 Einen Start nach Maß haben die U-13-Wasserballer der SGW SC Rote Erde/SV Brambauer in die neue Saison erwischt. Sie setzten sich zuhause in der Südwestfalenliga mühelos mit 25:5 (6:2,7:1,6:1,6:1) gegen den Hohenlimburger SV durch.

Die von Mathias Brinkmann betreute Truppe nahm bereits im ersten Viertel das Heft in die Hand. Dieses ging mit 6:1 an die Hausherren, die auch in der Folge das Tempo hochhielten und so den Gegner permanent unter Druck setzten. Beim Seitenwechsel in der Halbzeitpause lag die SGW schon deutlich mit 13:3 vorn.

Obwohl Coach Brinkmann in der Folge auch den neuen Spielern im Team die Möglichkeit gab, Erfahrungen zu sammeln, baute sein Team weiter konsequent seinen Vorsprung aus. Nach drei Vierteln lag die SGW bereits uneinholbar mit 19:4 vorn. Besonders treffsicher in der Begegnung zeigte sich Yaroslay Moiseychenko, der zwölf Treffer erzielte und zuletzt auch in die Südwestfalen-Auswahl berufen wurde. „Das war eine wirklich geschlossene Mannschaftsleistung“, lobte Trainer Brinkmann, der in der Partie am 9. Dezember gegen den SV Blau-Weiß Bochum allerdings mit „deutlich mehr Gegenwehr“ rechnet. boh

Rote Erde/Brambauer: Mantei – Moiseychenko (12), Tillmann (3), Durben, Winschel, Fesenko (4), Burchard, Jäger, Constapel (4), Schröer, Schilling

Gute Einstellung - trotzdem keine Punkte

SGW verliert knapp mit 6:7 bei Aufsteiger Iserlohn

20.11.2016: 2. Liga Die Einstellung stimmte. Und doch mussten die Wasserballer der SGW SC Rote Erde/SV Brambauer in ihrem ersten Saisonspiel in Iserlohn eine knappe 6:7-Niederlage (1:2,1:1,1:1,3:3) hinnehmen. „Wir sind absolut als Mannschaft aufgetreten und haben gut gekämpft. Schade, dass wir dafür nicht mindestens mit einem Punkt belohnt wurden“, sagte SGW-Trainer Björn Blank, der sich in Torwart Felix Bartels auf einen sicheren Rückhalt verlassen konnte.

Auch die Defensive der Gäste stand, zumal auch Justus Theismann den starken Arne Hillebrand, der früher selbst für Rote Erde/Brambauer in der Bundesliga gespielt hatte, weitgehend gut im Griff hatte. „Aber im Angriff hat uns einfach die Durchschlagskraft gefehlt. Drei Tore in den ersten drei Vierteln sind einfach zu wenig. Da müssen wir uns noch um einiges verbessern“, kritisierte Blank, der auch „noch einige andere Dinge sieht, die sich mit der Zeit einspielen müssen“.

Und so war es auch der Aufsteiger aus Iserlohn, der in der zweiten Minute der Begegnung mit 1:0 in Führung ging. Zwar egalisierte SGW-Kapitän Kristian Berg den Vorsprung gegen Mitte des ersten Viertels. Doch wenig später trafen die Hausherren erneut. Diesem Vorsprung sollte Rote Erde/Brambauer in der Folge stets hinterherlaufen. Zwar gelang es den Iserlohnern nie, sich mehr als zwei Tore abzusetzen, den Ausgleich schaffte die Mannschaft von Trainer Björn Blank allerdings nicht mehr. Sie muss am Samstag bei Aufstiegskandidat Blau-Weiß Bochum ran, der sich in seiner Auftaktbegegnung mit 21:4 gegen den SV Krefeld 72 II durchsetzte. boh

Rote Erde/Brambauer: Bartels – Theismann (1), Teipmann, Kersting (3), H. Kohle, Stindt, Berg (2), Müller, Wessel, Scherzer. Schröder

Zweitliga-Auftakt für die SGW gegen Iserlohn

Coach Blank will auswärts Punkte für den Klassenerhalt

17.11.2016: 2. Liga Nach Monaten der Vorbereitung wird es nun Ernst für die Wasserballer der SGW SC Rote Erde/SV Brambauer. Sie müssen am Freitag (20.30 Uhr) zum Saisonauftakt in Iserlohn ran. Die Partie ist gleich eine wichtige. Denn der Aufsteiger gehört zu den Teams, bei denen die Mannschaft von Trainer Björn Blank punkten muss, wenn sie den Klassenerhalt schaffen will. Und um nichts anderes wird es in der zweiten Saison nach dem Wiederaufstieg in die zweithöchste deutsche Spielklasse gehen. Das macht Coach Blank unmissverständlich klar. „Das wird für uns eine ganz ganz schwere Saison. Wir müssen uns versuchen, da irgendwie durchzubeißen“.

Wie schwer das wird, zeigt allein ein Blick auf die personelle Situation. Mit den Serben Vuk Vuksanovic, Djordje Milojkovic und Filip Lilic sowie Darren Grobelny sowie Torwart David Kosmalla hat die Startgemeinschaft gleich fünf Abgänge zu verkraften. SGW-Coach Blank wird also auch immer wieder auf Jugendliche zurückgreifen müssen, um seinen Kader zu komplettieren. „Aber auch da sind unsere Möglichkeiten begrenzt. Viele der jungen Leute sind einfach noch nicht so weit“, erklärt der Trainer, der deshalb vor allem wegen beruflicher Verpflichtungen vieler seiner Spieler damit rechnet, „dass wir immer mal wieder dünn besetzt werden sein, erst Recht, wenn noch Verletzungen und Krankheiten dazu kommen“.

Gegen Iserlohn fällt mit Centerspieler Sören Kohle gleich ein wichtiger Akteur aus. Immerhin wird wieder Stephan Kersting mit dabei sein, der in der Vorsaison aus beruflichen Gründen hatte kürzer treten müssen. „Er wird uns weiterhelfen“, ist sich Trainer Blank sicher, der allerdings mit einem hartnäckigen Gegner rechnet. Er warnt vor allem vor den Brüdern Jan-Ole und Arne Hillebrand, die früher selbst für Rote Erde/Brambauer in der 1. Bundesliga spielten, sich dann aber zu einer Rückkehr in ihre Heimatstadt entschieden. „Die beiden sind sehr schnel, und haben einen guten Wurf. Die müssen wir in den Griff bekommen“, warnt Blank, der sich auch an „sehr schwere und enge Spiele“ erinnert, als die beiden Teams noch in der Oberliga aufeinander trafen.

Um in Iserlohn tatsächlich wichtige Punkte für den Klassenerhalt einfahren zu können, muss die SGW aus Sicht ihres Trainers vor allem ein Problem in den Griff bekommen, das sich schon wie ein roter Faden durch die Vorsaison zog. „Wir müssen einfach die Chancen nutzen, die wir uns erarbeiten. Wenn das nicht klappt, wird es schwer“, sagt Blank. boh

Junge SGW-Truppe siegt gegen Gronau

Beim Saisonauftakt zunächst viele gute Chancen vergeben

15.11.2016: Verbandsliga Zahlreiche Abgänge hat die zweite Mannschaft der SGW SC Rote Erde/SV Brambauer in der Verbandsliga zu verkraften. Junge Nachwuchskräfte müssen Verantwortung übernehmen. Und so war es kein Wunder, dass der Start in die neue Saison für die Truppe von Trainer Kristian Berg ein holpriger war. Zu einem 9:5-Heimsieg (2:2,1:0,3:2,3:1) gegen den SV Gronau reichte es dennoch. „Das waren die ersten wichtigen Punkte für den Klassenerhalt“, freute sich Trainer Berg.

Die SGW startete konzenriert und mit viel Tempo. Sie vergab allerdings eine ganze Reihe hochkarätiger Chancen. Anders der SV Gronau, der gleich seine ersten beiden Versuche im Kasten von SGW-Schlussmann Lars Teske unterbrachte. Zwar trafen danach auch Routinier Sergiy Fesenko und Lukas Bönning für die SGW. „Aber eigentlich hätten wir da schon klar führen müssen“, kritisierte Coach Berg.

Im zweiten Viertel hielten die Hausherren das Tempo hoch, gingen erneut in Führung. Doch auch Wurf eines Gronauers traf einen Feuermelder im Maximare, der Alarm schlug und eine 20-minütige Unterbrechung der Partie nach sich zog. „Dadurch konnten die Gronauer wieder Kräfte sammeln“. Die Folge: Die SGW lag beim Halbzeitseitenwechsel nur knapp mit 3:2 vorn.

Nach dem Seitenwechsel setzte sich Rote Erde/Brambauer zwar auf 6:2 ab, versäumte es aber erneut die Entscheidung in der Partie herbeizuführen. Gronau verkürzte auf 6:4 und war wieder im Rennen. Im Schlussabschnitt schwanden dann die Kräfte der Gäste jedoch schnell und die SGW wusste dies für sich zu nutzen, und am Ende doch noch einen ungefährdeten Sieg einzufahren. „Zum größten Teil können wir mit der Leistung zufrieden sein“, sagte Trainer Berg, der sich besonders über den Auftritt von Nachwuchsspieler Sven Geissendorf freute, der bei seinem Herrendebüt gleich vier Treffer zum Sieg seiner Mannschaft beisteuerte. boh

Rote Erde/Brambauer: Teske – Biermann (1), Wessel, Scherzer, Tom Vorkötter, Stindt, Bönning (2), Müller (1), Fesenko (1), Plattfaut, Kersting, Till Vorkötter, Geissendorf (4)

SGW will erneut den Klassenerhalt schaffen

Am 18. November Saisonstart gegen Aufsteiger Iserlohn

06.10.2016: 2. Liga Wenn die Wasserballer der SGW SC Rote Erde/SV Brambauer am 18. November in ihre neue Saison starten, dann geht es gleich um viel. Die Startgemeinschaft muss in der 2. Liga auswärts bei Aufsteiger Iserlohn ran. Eines der Spiele, in der die Mannschaft von Trainer Björn Blank punkten muss, wenn sie den Klassenerhalt schaffen will. „Die haben eine sehr starke Mannschaft und werden hochmotiviert sein“, warnt Blank, der sein Team seit Anfang September auf die neue Spielzeit vorbereitet.

Eine, in der es erneut nur um den Klassenerhalt gehen kann. Denn auf personelle Verstärkungen kann die SGW nicht zurückgreifen. Mit Vuk Vuksanovic hat sie zudem einen gefährlichen Torjäger an den ASC Duisburg verloren. Zudem haben sich mit David Kosmalla und Darren Grobelny zwei Akteure dem SV kamen angeschlossen. Trainer Blank wird also auch darauf bauen müssen, dass die jungen Talente in der Mannschaft einen weiteren Schritt nach vorne machen können. „Einige haben in der 2. Mannschaft schon eine sehr wichtige Rolle gespielt und auch in der 1. Mannschaft gute Leistungen gezeigt. Darauf können wir sicher aufbauen“, sagt der SGW-Trainer.

Allerdings fehlt es laut Blank gerade den jungen Spielern noch an Kraft, um sich in Zweikämpfen behaupten zu können. Ein Punkt, der nun mit im Mittelpunkt der Vorbereitung steht. Christina Wilke, Geschäftsführerin des TuS 59 Hamm, einem der Trägervereine der SGW, hat deshalb regelmäßig Einheiten mit Kräftigungsübungen mit der Mannschaft absolviert.

Gegen Iserlohn will Coach Blank auf jeden Fall Punkte holen, außerdem noch „gerade Zuhause für die eine oder andere Überraschung sorgen“. Er weiß aber, dass es „schwer wird, erneut den Klassenerhalt zu schaffen. Wir haben eine ganze Reihe von Leuten, die beruflich stark eingespannt sind. Da müssen wir einfach das Beste raus machen“.

Während sich in der Vorsaison der SV Rheinhausen nach einigen deutlichen Pleiten seinem Schicksal ergeben hatte und früh als Absteiger feststand, wird es Rote Erde/Brambauer mit den Iserlohnern wohl mit einem deutlich hartnäckigerem Widersacher zu tun haben. Die Sauerländer sicherten sich letztendlich ohne größere Schwierigkeiten den Aufstiegsplatz zur 2. Liga und wussten auch im Pokalwettbewerb zu überzeugen, wo sie gleich in der ersten Runde den Erstligisten Fulda mit einem 11:9-Erfolg aus dem Wettbewerb geworfen hatten. boh

Hier geht es zum Spielplan

Rote Erde trauert um Hans Hoffmeister

Towartlegende im Alter von 80 Jahren verstorben

30.09.2016: Wasserball Die Wasserballer des SC Rote Erde im TuS 59 trauern um Torwartlegende Hans „Anton“ Hoffmeister, der am Montag im Alter von 80 Jahren verstorben ist. 1954 kam er aus Chemnitz nach Hamm und konnte dort mit dem SC Rote Erde zwischen 1955 und 1971 acht nationale Titel feiern. Der Nationalmannschaft gehörte Hoffmeister von 1958 bis 1972 an. In dieser Zeit absolvierte er 129 Länderspiele für Deutschland.

Gleich dreimal nahm Hoffmeister an den Olympischen Spielen teil. 1960 erreichte er mit seinem Team den sechsten Platz, 1968 wurde er im Mexiko-Stadt Zehnter, 1972 in München mit immerhin 36 Jahren noch einmal Vierter.

Auch nach seiner aktiven Laufbahn blieb Hoffmeister dem Sport verbunden. Er war als Trainer beim SV Bayer Uerdingen tätig. In Hamm trainierte er in den 1990er Jahren noch einmal die A- und B-Jugend des SC Rote Erde. boh

Müller zum Lehrgang der Nationalmannschaft

SGW-Talent rainiert mit U-14

03.08.2016: U-14 Die U-14 Nationalmannschaft der Wasserballer hat ihren einzigen Lehrgang im Jahr 2016 – und Titus Müller, Spieler in den Reihen der SGW SC Rote Erde/SV Brambauer, ist mit dabei. Zusammen mit 25 weiteren Akteuren aus ganz Deutschland wird er unter der Regie von Nationalcoach Milan Sagat noch bis zum Ende der Woche ein Trainingslager in Hannover absolvieren, wo das Nationalteam in der Akademie des Sports untergebracht ist.

Der Torjäger hat nicht nur Talent, sondern auch den vergleichsweise seltenen Vorteil Linkshänder zu sein. Dadurch ist Müller beim Wasserball vor

LINKSHÄNDER: SGW-Talent Titus Müller trainiert mit der Nationalmannschaft.
allem auf der rechten Angriffsseite gefragt. Vor seinem Engagement im Kader des Nationalteams hat der SGW-Akteur bereits mit der Mannschaft des Schwimmverbandes NRW internationale Erfahrungen sammeln können. 2015 war er beim Kidsfinal in Barcelona dabei. Außerdem nahm er an einem Trainingslager im serbischen Kragujevac sowie im März diesen Jahres an einem Turnier und Trainingslager in Oradea in Rumänien teil. Für die Nationalmannschaft konnte sich Müller bei einer Sichtung im Mai in Nürnberg empfehlen. boh

Australier aus Perth zu Besuch in Hamm


21.07.2016: Jugend
Gäste von der anderen Seite des Erdballs haben die Wasserballer der SGW SC Rote Erde/SV Brambauer. Die U-16 des Melville Water Polo Club aus dem australischen Perth verbringt in Hamm ein mehrtägiges Trainingslager – der Abschluss einer vierwöchigen Europareise mit Stationen in Italien, Spanien, Ungarn und Frankreich. Dass die Truppe, die sich auf australischen Meisterschaften ihrer Altersklasse vorbereitet, auch Hamm auf ihrer Liste hat, ist dabei kein Zufall. Sie wird trainiert von Tom Hoad, der Mitte der 1960er Jahre zwei Saisons für den SC Rote Erde spielte. Alte Kontakte, die nie eingeschlafen sind und nun neu belebt wurden.

Neben Trainingsspielen gegen den Nachwuchs der SGW hatten die Verantwortlichen in Hamm auch ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm für ihre Gäste organisiert. Am Dienstag ging es auf die Wasserskistrecke in Uentrop, am Mittwoch zum Segeln an die Möhne. Auch einen gemeinsamen Grillabend verbrachten die Australier mit ihren Gastgebern.

Positive Eindrücke und Ablenkung, die die Mannschaft von Tom Hoad gerne mitnahm. Denn bei ihrer Station in Frankreich war diese dem islamistischen Terror ganz nahe gekommen. Sie war ausgerechnet an dem Tag in Nizza, an dem ein Attentäter dort mit einem Lastwagen ein Blutbad anrichtete. Das australische U-16-Team schaute sich gerade ein Feuerwerk an, als die Attacke geschah. Zum Glück war sie zu diesem Zeitpunkt einige Blöcke entfernt von dem Terrorangriff. Alle Mitglieder der Mannschaft konnten kurz darauf ihre Europareise fortsetzen. boh