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Mit dünnem Kader gegen Duisburg und Lünen

Samstag zum Tabellendritten. Montag im Maximare.

15.02.2018: 2. Liga 6:6 Punkte – und ein komfortabler Platz im Mittelfeld der Tabelle: Die aktuelle Zweitliga-Saison lief bisher nach Plan für die als Abstiegskandidaten gehandelten Wasserballer des SC Rote Erde Hamm im TuS 59. Nun allerdings droht die Situation ungemütlicher zu werden für das Team von Trainer Carsten Berg: Am Samstag muss dieses beim SV Duisburg 98 II (14.10 Uhr) ran, am Montag (20 Uhr) zuhause gegen den SV Lünen. Und ausgerechnet jetzt hat Berg mit massiven personellen Problemen zu kämpfen.

„Pech zur Unzeit“, nennt das der Trainer. Justus Theismann, der sich an der Hand verletzt hat, fehlt auf jeden Fall. Das gleiche gilt für Henning Kohle. Hinter Lars Teske und Marlon Müller stehen große Fragezeichen, weitere Spieler sind erkältet. Vor allem in Duisburg werden es die Hammer mit dünner Personaldecke schwer haben. Berg zählt den „sehr erfahrenen Gegner“ zu den drei besten Teams der Liga. Eine Einschätzung, die der Blick auf die Tabelle bestätigt. Auch dort rangiert der SV auf dem dritten Rang. Kein Wunder: Die erste Mannschaft in der 1. Bundesliga hat für diese Spielzeit massiv aufgerüstet, wovon auch die zweite Mannschaft in der 2. Liga profitiert, da einige der Topspieler auch dort spielberechtigt sind.

Dennoch glaubt Berg, „dass wir auch dort Chancen bekommen“. Allerdings müsse seine Mannschaft gerade in der Verteidigung „konzentrierter und entschlossener auftreten“ als es zuvor beim SV Bayer Uerdingen II der Fall war, wo Rote Erde klar mit 9:13 verlor. Vor allem auf der Centerposition seien die Duisburger stark besetzt. „Im Angriff wird dann viel vom Überzahlspiel abhängen“, glaubt Berg.

Auch gegen den SV Lünen sieht der Trainer sein Team als Außenseiter – vor allem angesichts der vielen Ausfälle. In den Vorjahren hat Rote Erde tatsächlich selten gegen Lünen gepunktet. Allerdings tat sich der Gegner am Montag auch oft schwer im Hammer Maximare. Berg setzt also auf den Heimvorteil, rechnet mit einem „körperbetonten und aggressiven Spiel“, in dem es darauf ankomme, „einen kühlen Kopf zu bewahren und spielerische Lösungen zu finden“.

Seine Mannschaft freue sich trotz der personellen Engpässe auf die beiden Spiele. „Wir gehen das entspannt an. Wir haben gezeigt, dass wir gegen alle Teams mithalten und bestehen können“. Um zu siegen, müssten allerdings „alle Rahmenbedingungen passen“. Derzeit sind diese etwas schwieriger als zuvor. boh

Sieg und Niederlage für die U-14

15:6-Erfolg gegen Hohenlimburg. Keine Punkte in Lünen.

10.02.2018: U-14 Ohne größere Mühe haben sich die U-14-Wasserballer des SC Rote Erde Hamm im TuS 59 gegen den Nachwuchs des Hohenlimburger Svs durchgesetzt. Sie siegten zuhause mit 15:6 und festigten damit den Platz im Mittelfeld der Südwestfalenliga. Sämtliche Spieler kamen zum Einsatz, auch die jüngeren. „Alle haben sich wirklich gut geschlagen“, lobte Trainer Nils Schepers.

Vor allem in der zweiten Hälfte der Begegnung dominierten die Hausherren das Geschehen. Zur Halbzeitpause hatten sie nur knapp mit 4:2 vorn gelegen, steigerten sich dann allerdings erheblich, während den Gästen zunehmend die Puste ausging.

Deutlich schwerer tat sich der RE-Nachwuchs allerdings auswärts gegen den SV Lünen, gegen den die Mannschaft eine deutliche 3:12-Niederlage einstecken musste. Das Hinspiel in Hamm hatte sie zuvor bereits mit 8:15 verloren. boh

RE III: "Mission Aufstieg läuft"

Wichtiger Heimsieg gegen Konkurrent Unna

09.02.2018: Kreisklasse „Die Mission Aufstieg läuft“ - so fasst Trainer Christian Langer die bisher starken Auftritte seiner Truppe zusammen. Auch im Kreisklassen-Spitzenspiel gegen SF Unna behielt die dritte Mannschaft des SC Rote Erde Hamm im TuS 59 klar mit 13:4 (3:0,2:2,6:1,4:1) die Oberhand und festigte mit nun 8:0 Punkten den Platz an der Tabellenspitze der Liga.

Vor allem in der Defensive standen die Hammer Wasserballer sicher. „Vorne haben wir allerdings viel zu viele Chancen liegen gelassen“, kritisierte Langer. Bis auf das zweite Viertel der Begegnung, in dem sich die Teams 2:2 trennten, sei die Partie aber „eine sichere Kiste“ gewesen, so der Trainer.

Erfreut zeigte sich Langer auch darüber, dass Dennis Henke seinen ersten Treffer verbuchen konnte. Der frühere Leistungsschwimmer hat erst kürzlich mit dem Wasserballsport angefangen. Auch Martin Giesen zeigte im Tor erneut eine starke Leistung, musste allerdings kurz vor Schluss ausgewechselt werden. „Wir hoffen aber, dass er im nächsten Spiel wieder dabei ist“, sagte Langer. Am 18. Februar geht es auswärts gegen den SV Blau-Weiß Bochum V. boh

SC Rote Erde Hamm: Giesen – Blank, Linhoff, Schepers (1), Dolle, Constapel, Kwidzinksi, Funk (3), Brinkmann (1), Relleke (1), Berg (2), Langer (4), Henke (1)


U-12 Teams spielen stark in Unna


Nachwuchsmannschaften schaffen Platz eins und drei

08.02.2018: U-12 Die U-12-Mannschaften des SC Rote Erde Hamm im TuS 59 mischen im Bezirk Südwestfalen oben mit. Die erste Mannschaft der Altersgruppe führt unangefochten die Spitze der Tabelle an und hat damit beste Chancen, sich für die NRW-Runde zu qualifizieren. Zuletzt setzte sich das Team locker mit 15:0 (5:0,2:0,4:0,4:0) gegen den SV Blau-Weiß Bochum durch und machte dabei schon im ersten Abschnitt klar, welches Team als Sieger das Wasser verlassen würde. Er ging mit 5:0 an die Gäste, die auch in der Folge nichts anbrennen ließen und fast keine Torchancen der Bochumer zuließen.

Erstmals Grund zum Jubeln hatte auch die neu formierte zweite Mannschaft in der U-12-Klasse. In ihrem zweiten Spiel fuhr sie gegen den SV Derne ihren ersten Sieg ein – souverän mit 7:2 (2:1,3:0,1:1,1:0). Damit schob sich die junge Truppe auf den dritten Platz der Tabelle vor. Vor allem im zweiten Viertel wusste die Mannschaft zu überzeugen. Er ging gleich mit 3:0 an die Gastgeber.

Einen starkem Auftritt hatten beide Mannschaften auch bei einem Bezirksturnier in Unna. Obwohl aufgrund von Krankheiten mehrere Stammkräfte fehlten, wussten die beiden Teams zu überzeugen. Gegner waren die Mannschaften aus Lünen und Bochum. Am Ende belegte die erste Mannschaft von Rote Erde den ersten Platz, die zweite Mannschaft landete auf dem dritten Rang. boh